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Stadtkapelle Achern 1808 e.V.

Galakonzert 2017 Bericht BNN 05. Dezember 2017

Viel Beifall für neuen Dirigenten

Galakonzerte der Stadtkapelle erstmals im Festsaal der Illenau

 
Sicherheit gebendes Dirigat
 
Gleich mehrere Premieren erfolgreich gefeiert – bei beiden Galakonzerten der Acherner Stadtkapelle gab es im Festsaal der Illenau lang anhaltenden Beifall. Besonderer Applaus galt dem neuen Dirigenten Rüdiger Müller, der mit seinem neuen sinfonischen Ensemble auch angesichts überschaubar kurzer Vorbereitungszeit Hervorragendes zu bieten vermochte.
Frank Stemmle, als Moderator neben dem Dirigenten und dem Konzertort die dritte gelungene Premiere des Abends, versprach ein gleichermaßen ansprechendes wie anspruchsvolles Programm. Jürgen Schmid, Vorsitzender der Stadtkapelle, erinnerte an ein Jahr mit Höhen und Tiefen und hoffte auf einen wundervollen Abend der Blasmusik. Kapelle wie Kapellmeister sollten ihm und dem Publikum die gewünschte Freude bereiten.
Mit Nicolas Rimsky-Korsakovs „Procession Of The Nobles“ starteten Rüdiger Müller und die Stadtkapelle geradezu fürstlich. Einem fanfarenartigen Beginn folgten zahlreiche lyrisch gehaltene, differenziert gebotene Klangbilder des russischen Komponisten. Mit „Terra Pacem“ des Schweizer Komponisten Mario Bürki präsentierte die Kapelle dann ein junges Werk mit starken inneren Spannungen vom gleichmäßigen Herzschlag bis zu heftigen, rhythmisch prägnant gespielten Gefühlen der Aggression und Wut angesichts der Nichterreichbarkeit des Friedens.
Viel zu riechen und „großes Kino der Sinne“ gab es bei „Mountain Thyme“, dem Gebirgsthymian von Samuel Hazo, ehe Robert Sheldons „Flight Of The Piasa“ zum eindrucksreichen, von Blech- wie Holzblasregistern intensiv gestalteten Flug über den Mississippi wurde. Unter dem fein orientierenden, Sicherheit gebenden Dirigat des Kapellmeisters stellte sich dem Hörer die gewünschte Sicherheit auf dem Rücken eines Drachenvogels zauberhaft schnell ein. Beste Unterhaltung folgte auch nach der Pause. Originelles und musikalisch Witziges aus Japan bot die sich zunehmend in noch mehr Spielfreude steigernde Kapelle mit Satoshi Yagisawas Konzertmarsch „March-Bou-Shu“. „The Last Centaur“, komponiert von Rossano Galante, ermöglichte klangvollendete Ausflüge in die griechische Mythologie, Astor Piazollas von Erotik wie Melancholie und Heimweh gefüllter „Street Tango“ führte im Arrangement von Robert Longfield nahezu auf direktem Weg ins Hafenviertel von Buenos Aires und in die Männerreihen vor den Bordellen.
Viel Beifall gab es hier auch für gelungene Soli von Fabian Ebner (Flügelhorn) und Markus Harter (Klarinette). Entspannt und zurückgelehnt, gleichwohl innerlich gepackt zu genießen war dann auch der Mix aus amerikanischer und irischer Volksmusik beim abschließenden „Song From The Catskills“, der Johan de Meij zu verdankenden Komposition.
„Das war hervorragend“ sagten am Ende wohl die Allermeisten, als sie den Festsaal in adventlich beschwingter wie entspannter Stimmung verließen. Feinen Genuss hatten zum Ende nochmal zwei Zugaben gebracht. Die mit viel Pfiff gebotene „Berliner Luft“ setzte eine geliebte Tradition aus den Stadtkapellen-Konzerten in der Hornisgrindehalle fort.
Der choralartig angelegte Satz „Stille Hoffnung“ stand für einen klangvollen und besinnlichen Übergang in den Advent. Michael Karle
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GLEICH MEHRERE GELUNGENE PREMIEREN feierte die Stadtkapelle: Unter der Leitung des neuen Dirigenten Rüdiger Müller erfolgte der erste Gala-Auftritt des Orchesters im Festsaal der Illenau. Foto: mk

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