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Stadtkapelle Achern 1808 e.V.

Galakonzert 2018 der Stadtkapelle Achern 1808 e.V.


Pure Lebensfreude zum Jahresausklang

Stadtkapelle Achern eröffnete Adventszeit 

Maren Henkel setzte besondere Note

Galakonzert 2018
 
Ausdrucksstarke Klangbilder: Die Stadtkapelle Achern präsentierte unter der Leitung von Dirigent Rüdiger Müller (rechts) vielfältige Werke in der Mensa des Gymnasiums. Foto: mk
 

Sprung in eine andere Kultur

 
Mit strahlend jungen Fanfaren und mystisch anmutenden Klängen führte die Stadtkapelle Achern im traditionellen Galakonzert in die Adventszeit. Mit der Mensa des Gymnasiums Achern haben die Veranstalter den wohl derzeit geeignetsten Klangraum für Konzerte dieser Art gefunden.
Froh war der Vorsitzende Jürgen Schmid über beispielhaftes und erfolgreiches Engagement, dessen Resultate die Besucher vom ersten Ton weg im fein gestalteten Ambiente genossen. Die abschließende Zugabe mit dem Konzertmarsch „Die Sonne geht auf“ könnte zum Jahresausklang auch für das Acherner Paradeensemble stehen, das mit Zugabe und dem Konzertabend insgesamt differenzierte Musikalität und „Lebensfreude pur“ vermittelte. Rüdiger Müller bewies als Dirigent und musikalischer Leiter viel Können und eine allzeit gute, wie sensible Hand für sein Orchester.
Frank Stemmle, als angenehm versierter Konzertmoderator bereits im zweiten Jahr bei der Stadtkapellengala, führte mit Ludwig van Beethovens von Thorsten Reinau arrangierter Ballettmusik „Die Geschöpfe des Prometheus“ in die griechische Mythologie. Der Ouvertüre des Beethovenschen opus 43 gaben die Stadtmusiker lebhafte Freude und farbenreiche Tiefe, ehe sie mit Carl Friedemanns „Slavonic Rhapsody“ im Arrangement von Mayhew Lake mit begeisternder Spritzigkeit und faszinierend schnellen Rhythmen in durchweg beseelte russische Klangwelten führten. Sonderapplaus gab es hier für Maren Henkel. Die Gewinnerin des Acherner Musikpreises 2018 hatte mit ihrem feinen Klarinettenspiel hervorragenden Anteil am Gesamtergebnis.
Ausdrucksstarke Bilder bot das Galaorchester auch mit Robert Smiths „Songs Of Sailor And Sea“. Von sanften Winden, Vogelzwitschern und morgendlichen Glockenrufen zur Arbeit an Deck bis zu heftigerem Wellengetöse, rasselnden Ankerketten und den liebestollen Gesängen der Buckelwale gab die Kapelle faszinierende Klänge zu Gehör. Die Rhythmusgruppe zeigte letzten Einsatz, Charlotte Ross legte mit der Oboe meditative Stimmung in die Klänge. Nahezu plastisch greifbar waren auch die Bilder großer Segelschiffe auf dem Weg durch die Weltmeere.
Im doppelten Sinn elektrisierend fand die Stadtkapelle mit Daniel Bukvichs „Electricity“ den Weg „unter die Haut“ der Zuhörer. Am durchweg reizvollen Gesamtbild dieses erst 20 Jahre jungen Werks hatte die Technik-AG des Gymnasiums ihren guten Anteil. Sprühendes war akustisch zu genießen und dank punktgenauem Einsatz der Bühnentechnik auch zu sehen.
Weitere Erlebnisfelder sprach die Stadtkapelle mit Sathoshi Yagisawas „Hymn To The Infinite Sky“ an. Vögel zwitscherten, sphärische Klänge lockten in die Unendlichkeit des Raums. Mit dem ebenfalls zeitgenössischen, farbenfrohen Konzertwerk führte die Kapelle mit viel Einfühlung in die Freude am unendlichen Himmel und der Sehnsucht des Friedens, die im Eigenen ihren Platz finden können.
Viel Beifall folgte auch dem Genuss am Orient, der mit James Hosays „Persis“ in die Mensa kam. Der Schönheit einer bildhübschen Frau gab die Kapelle faszinierend anmutenden Ausdruck, ebenso der inneren Dramatik einer mitreißend gebotenen Jagd. Den Sprung in eine andere Kultur leistete das durchweg geforderte und mit Bravour agierende Ensemble mit Rob Wiffins „Tip Toe Tune“. Die lateinamerikanischen Rhythmen ließen nochmal mitwippen: Sie dürften dazu beigetragen haben, wie von Jürgen Schmid in den Dankesworten an die Akteure und das Publikum erhofft, dass die Konzertbesucher mit viel Stadtkapellengefühl in den Advent gehen. Michael Karle

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