Donnerstag, 21 November 2019
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Pfarrfest 2016
Kinderkonzert 2017
Bundeswettbewerbteilnehmerinnen 2017

Vorankündigung

22.09.2019 11:30 - 13:30 Uhr Frühschoppen-Konzert Velo Gourmand in Grossweier

 

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Stadtkapelle Achern 1808 e.V.

Seniorenkapelle Big Band Sound 2019 Tivoli

 

 

Seniorenkapelle mit Big-Band-Sound

 

„Uhus“ mit Jubiläumskonzert im „Tivoli“

 
Bild UHU Tivoli 20191014
„ICH WILL KEINE SCHOKOLADE“: Hannelore Bär und die „Uhus“ bei ihrem Jubiläumsauftritt. Links der musikalische Leiter Rudolf Heidler. Foto: mbr
89-Jähriger am Schlagzeug
 
„Big-Band-Sound à la Rudolf Heidler“, so Bernd Roloff, erlebten die begeisterten Zuhörer im Tivoli-Saal am Samstagabend beim Jubiläumskonzert der „Uhus“. Der Spaß und die Freude an der Musik des 26-köpfigen Seniorenorchesters der Stadtkapelle unter Heidlers Leitung übertrugen sich schon gleich mit dem ersten Marsch auf das Publikum. Wenn Platz zum Tanzen gewesen wäre, hätte sicher auch mancher das Tanzbein geschwungen, so gingen die Melodien ins Blut.
Seit 15 Jahren begeistern nun schon die Uhus viele Musikhörer aus nah und fern mit ihren Auftritten bei verschiedenen Festen und Gelegenheiten. Das Durchschnittsalter des Orchesters liegt bei 66 Jahren, dabei ist Schlagzeuger Adalbert Oser aus Eisental mit 89 Jahren der Älteste und servierte dem entzückten Publikum sogar ein Schlagzeugsolo bei dem Medley „Mixed Pickles“, das mit Boogie Woogie, Tango, Foxtrott und Rock ’n’ Roll einen gelungen Mix beinhaltete. Doch von vorne. Rudolf Heidler, Franz Schindler und Martin Ebert führten abwechselnd durch den Abend und plauderten so manches über die Kapelle und ihre Mitglieder aus. Dazu zeigten Bilder, die Tobias Klemm arrangiert hatte, einige Szenen aus Proben und Auftritten der Musiker.
Dass dieses Ensemble nicht nur instrumental etwas drauf hat, zeigten Gesangseinlagen. Bei Neil Diamonds „Sweet Caroline“ glänzte der ganze Saxofonsatz mit Susanne Friesen, Simone Ernst, Karl Rapp, Wolfgang Fahrner und Andrea Reichenbach. Ein besonderes Erlebnis war das Duett von Saxofonist Wolfgang Fahrner und Klarinettist Rudolf Heidler beim „Pas de deux“. Wolfgang Fahrner brillierte auch als Solist bei „Slow Motion“ von Pete Tex. Ein musikalischer Leckerbissen servierte Heidler mit dem „Wild Cat Blues“ und seiner Klarinette. Die Trompeter Anton Bauer und Thomas Neuberth begeisterten das Publikum zusammen mit Rudolf Heidler bei „Creole Love Call“ aus der Feder von Duke Ellington.
Dass Hannelore Bär ihren Mann und Schokolade über alles liebt, nahm man ihr ab bei ihrer Interpretation von Trude Herrs Ohrwurm „Ich will keine Schokolade“. Mit dem „Königsjodler“ eroberte Werner Dobler die Herzen der Zuhörer.
Den Schlussakkord setzte ein Berlin-Medley. Die Zuhörer erklatschten sich als Zugabe das Gedicht „Der Abschied“, das Rudolf Heidler vortrug, sowie das Lied „Ganz in Weiß“ von Roy Black.
Zuvor hatte Jürgen Schmidt, Vorsitzender der Stadtkapelle, den Uhus zu ihrem Jubiläum gratuliert und Bernd Roloff einen Wanderpokal in Form eines Uhus an Karl Rapp übergeben, da er ein Mann der ersten Stunde sei und die Mannschaft immer mit Getränken versorge. Michaela Bross

Glücksfall Uhus Jubiläum 15 Jahre


Badische Neueste Nachrichten | Acher- und Bühler Bote | ACHERN | 06.09.2019

 

Idee entpuppte sich als Glücksfall

Senioren-Gruppe „Uhus“ der Stadtkapelle Achern besteht seit 15 Jahren

 

Uhus 15Jahre Glücksfall
EINMAL MUSIKER, IMMER MUSIKER: Die Mitglieder der „Uhus“ wollten sich zunächst auf ältere Lieder konzentrieren 

mittlerweile ist das Repertoire sehr weit gefächert. Seit 15 Jahren musiziert man gemeinsam. Foto: red


Achern. „Wir sind die Uhus“! Es schwingt ein gewisser Stolz mit über eine ganz eigene Musiker-Gruppierung innerhalb des Stadtkapelle Achern 1808. Dabei sind die „Unter Hundert“ noch relativ jung. Seit 15 Jahren gibt es jetzt die Seniorengruppe in der Stadtkapelle, und die ist nicht zuletzt der Aufmerksamkeit von Bernd Roloff zu verdanken: „Ich habe gesehen, dass immer mehr der Älteren die Proben früher verlassen haben oder auch gar nicht mehr gekommen sind. Dem wollte ich nachgehen“. Also machte er sich auf, um die teils jahrzehntelang aktiven Musiker daheim zu besuchen. Das Resultat war, dass die Kluft zwischen den jungen Musikern, ihrer Technik und ihrer durch die Musikschule Achern hervorragend vorbereiteten Weg einfach zu groß geworden war. „Wir kamen da nicht mehr mit“.
Doch einmal Musiker, immer Musiker. Es war nicht weit bis zur Idee: „Wir gründen eine Seniorenkapelle“. Das geschah, jenseits von Leistungsdruck und moderner Liedgutaufbereitung: „Wir haben uns wieder auf die älteren Lieder konzentriert, wobei das Repertoire mittlerweile so breit gefächert ist, dass wir überall mithalten können“, so Dirigent Rudolf Heidler. Mit Hingabe schrieb er Stücke um, passte sie den Musikern an und fand selbst Platz für das Banjo des früheren Oberbürgermeisters Reinhart Köstlin. Heute sind die Musikerinnen und Musiker des Seniorenorchesters bei bis zu 18 Auftritten im Jahr eingeladen. Jürgen Schmid, Vorsitzender der Stadtkapelle Achern, ist stolz auf das Seniorenorchester: „Ja, stolz ist der richtige Ausdruck. Die Uhus machen hochwertige und salonfähige Musik. Sie repräsentieren die Stadtkapelle weit nach außen hin und feiern große Erfolge, haben Auftritte in Baden-Baden, Kehl, Schorndorf.“ Das Programm ist durchaus anspruchsvoll: „Vor zwei Jahren haben die Seniorinnen und Senioren an einem Tag auf dem Von-Drais-Fest, dem Schollenhof und später noch in der Illenau gespielt“, erinnert sich Schmid anerkennend und ergänzt. „Für uns sind die Uhus ein Glücksfall!“
Freude am Spiel ist wohl der große Antrieb, wenn man sich in die schwarzen Westen über dem weißen Hemd oder der weißen Bluse schwingt und zum Instrument greift. Zuletzt konnte man die Uhus, deren Konzerte durch Gesangseinlagen bereichert werden, zum Beispiel bei einem Konzert in der Geroldsauer Mühle genießen.

 

Die „Uhus“ haben heute bis zu 18 Auftritte im Jahr 

Pfarrfest 2019


Sommerfest im Zeichen der Ökumene

 

Katholische und evangelische Christen feierten gemeinsam

 Auftritt der Stadtkapelle


Achern (mk). In der lebendigen Tradition des guten Miteinanders feierten Acherns Kirchengemeinden das ökumenische Sommerfest im evangelischen Pfarrgarten.
Eva Grafs Igelkinder machten mit ihren Eltern viel Freude am Tanzen. Rüdiger Müller und die Stadtkapelle ließen spanisch feurige Rhythmen lebendig werden, jubelten „Vive La France“ und geizten auch nicht mit den „Best Of Beatles“. Für alle, die eher traditionell unterwegs sind, gab die Kapelle neben dem immer gern gehörten Swing-Polka „Klarinettenmuckel“ natürlich auch den Marsch „Hochbadnerland“ zum Besten. Vorsitzender Jürgen Schmid hatte angesichts der Temperaturen alle Hände voll zu tun, seine Musikerinnen und Musiker jederzeit mit frischem Wasser aus dem Schwarzwald zu versorgen.
Die Predigt von Pfarrer und Vakanzvertreter Matthias Uhlig hatte im Gottesdienst viel Interesse gefunden. „Ein ganz neuer Zugang zu den Geboten der Bibel“, war von Kirchenbesuchern zu hören. Mit Luther und seiner Auffassung über die biblischen Worte war Matthias Uhlig zur großen Überschrift der „Freiheit“ gekommen, die in den Geboten liegen. In der Gottesdienstfeier hatte der von Christoph Klövekorn geleitete Kirchenchor für flotte Musikalität gesorgt.
Pfarrfest2019
 
Spätestens zum Mittagessen waren auch zahlreiche Angehörige der katholischen Kirchengemeinde in den evangelischen Garten geströmt. Die kulinarischen Angebote mundeten konfessionsübergreifend ohne jegliche Einschränkung. Martina Droll und die evangelische Jugend hatten immer wieder interessierte Gäste beim Spielen oder beim Mandala malen. „Besonders schön ist für uns, wenn neben den Kindern auch junge Eltern oder Großeltern zum Spielen kommen.“ Mitmachen war auch beim Posaunenchor gefragt. Jörg-Peter Hasenburg legte nach dem Mittagessen das Ständchenheft auf und fand mit seinen engagierten Musikerinnen und Musikern bei Volkstümlichem wie bei neuem geistlichen Liedgut begeistert Mitsingende.
Ob davor, während oder nach dem offenen Singen – Kaffee und Kuchen fanden wie ein frisch gezapftes Bier oder eine leckere Sommerschorle besten Zuspruch.
Diakon Pouria Schunder und Joachim Giesler, Pfarrer der katholischen Kirchengemeinde, konnten mit einer Andacht und der Musikgruppe „Beckground“ einen musikalischen und geistlichen Schlusspunkt und Ausrufezeichen unter ein gelungenes, durchweg kommunikatives und gemeindeverbindendes Fest setzen.

Galakonzert 2018 der Stadtkapelle Achern 1808 e.V.


Pure Lebensfreude zum Jahresausklang

Stadtkapelle Achern eröffnete Adventszeit 

Maren Henkel setzte besondere Note

Galakonzert 2018
 
Ausdrucksstarke Klangbilder: Die Stadtkapelle Achern präsentierte unter der Leitung von Dirigent Rüdiger Müller (rechts) vielfältige Werke in der Mensa des Gymnasiums. Foto: mk
 

Sprung in eine andere Kultur

 
Mit strahlend jungen Fanfaren und mystisch anmutenden Klängen führte die Stadtkapelle Achern im traditionellen Galakonzert in die Adventszeit. Mit der Mensa des Gymnasiums Achern haben die Veranstalter den wohl derzeit geeignetsten Klangraum für Konzerte dieser Art gefunden.
Froh war der Vorsitzende Jürgen Schmid über beispielhaftes und erfolgreiches Engagement, dessen Resultate die Besucher vom ersten Ton weg im fein gestalteten Ambiente genossen. Die abschließende Zugabe mit dem Konzertmarsch „Die Sonne geht auf“ könnte zum Jahresausklang auch für das Acherner Paradeensemble stehen, das mit Zugabe und dem Konzertabend insgesamt differenzierte Musikalität und „Lebensfreude pur“ vermittelte. Rüdiger Müller bewies als Dirigent und musikalischer Leiter viel Können und eine allzeit gute, wie sensible Hand für sein Orchester.
Frank Stemmle, als angenehm versierter Konzertmoderator bereits im zweiten Jahr bei der Stadtkapellengala, führte mit Ludwig van Beethovens von Thorsten Reinau arrangierter Ballettmusik „Die Geschöpfe des Prometheus“ in die griechische Mythologie. Der Ouvertüre des Beethovenschen opus 43 gaben die Stadtmusiker lebhafte Freude und farbenreiche Tiefe, ehe sie mit Carl Friedemanns „Slavonic Rhapsody“ im Arrangement von Mayhew Lake mit begeisternder Spritzigkeit und faszinierend schnellen Rhythmen in durchweg beseelte russische Klangwelten führten. Sonderapplaus gab es hier für Maren Henkel. Die Gewinnerin des Acherner Musikpreises 2018 hatte mit ihrem feinen Klarinettenspiel hervorragenden Anteil am Gesamtergebnis.
Ausdrucksstarke Bilder bot das Galaorchester auch mit Robert Smiths „Songs Of Sailor And Sea“. Von sanften Winden, Vogelzwitschern und morgendlichen Glockenrufen zur Arbeit an Deck bis zu heftigerem Wellengetöse, rasselnden Ankerketten und den liebestollen Gesängen der Buckelwale gab die Kapelle faszinierende Klänge zu Gehör. Die Rhythmusgruppe zeigte letzten Einsatz, Charlotte Ross legte mit der Oboe meditative Stimmung in die Klänge. Nahezu plastisch greifbar waren auch die Bilder großer Segelschiffe auf dem Weg durch die Weltmeere.
Im doppelten Sinn elektrisierend fand die Stadtkapelle mit Daniel Bukvichs „Electricity“ den Weg „unter die Haut“ der Zuhörer. Am durchweg reizvollen Gesamtbild dieses erst 20 Jahre jungen Werks hatte die Technik-AG des Gymnasiums ihren guten Anteil. Sprühendes war akustisch zu genießen und dank punktgenauem Einsatz der Bühnentechnik auch zu sehen.
Weitere Erlebnisfelder sprach die Stadtkapelle mit Sathoshi Yagisawas „Hymn To The Infinite Sky“ an. Vögel zwitscherten, sphärische Klänge lockten in die Unendlichkeit des Raums. Mit dem ebenfalls zeitgenössischen, farbenfrohen Konzertwerk führte die Kapelle mit viel Einfühlung in die Freude am unendlichen Himmel und der Sehnsucht des Friedens, die im Eigenen ihren Platz finden können.
Viel Beifall folgte auch dem Genuss am Orient, der mit James Hosays „Persis“ in die Mensa kam. Der Schönheit einer bildhübschen Frau gab die Kapelle faszinierend anmutenden Ausdruck, ebenso der inneren Dramatik einer mitreißend gebotenen Jagd. Den Sprung in eine andere Kultur leistete das durchweg geforderte und mit Bravour agierende Ensemble mit Rob Wiffins „Tip Toe Tune“. Die lateinamerikanischen Rhythmen ließen nochmal mitwippen: Sie dürften dazu beigetragen haben, wie von Jürgen Schmid in den Dankesworten an die Akteure und das Publikum erhofft, dass die Konzertbesucher mit viel Stadtkapellengefühl in den Advent gehen. Michael Karle

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