Freitag, 26 Februar 2021
Galakonzert der Stadtkapelle Achern
Auftritt der SKA-UHUs im Pavillon des Zuckerbergschlosses Kappelrodeck
Kinderkonzert "Karneval der Tiere" in der Illenau
Unsere Teilnehmerinnen beim Bundeswettbewerb "Jugend Musiziert"
... und gefeiert wird auch ab und zu!
Die SKA-UHUs feiern Ihren 15. Geburtstag
Auftritt beim Weihnachtsmarkt
Galakonzert der Stadtkapelle Achern
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Stadtkapelle Achern 1808 e.V.

Norbert Hann übernimmt den Taktstock

Neuer Dirigent bei der Stadtkapelle Achern

Badische Neueste Nachrichten | Acher- und Bühler Bote | ACHERN | 18.12.2019  
 
Norbert Hann uebernimmt den Taktstock
NORBERT HANN (Mitte) wird neuer Dirigent der Stadtkapelle. Mit im Bild sind Oberbürgermeister Klaus Muttach und Vorsitzender Jürgen Schmid (rechts). Foto: sta
 
Achern (red). Nach dem Ausscheiden von Rüdiger Müller zum Jahresende hat der Gemeinderat auf Vorschlag der Aktiven Norbert Hann aus Renchen-Ulm zum neuen Dirigenten der Stadtkapelle gewählt. Norbert Hann hat im Ausbildungsmusikkops der Bundeswehr sowie an der Robert-Schumann-Hochschule in Düsseldorf Orchestermusik studiert. Als Militärmusiker war er im Ausbildungsmusikkorps der Bundeswehr in Hilden sowie im Heeresmusikkorps in Ulm 20 Jahre aktiv. Zuletzt war Musikdirektor Hann Dirigent des Musikvereins Steinheim am Albuch (Kreis Heidenheim). Dort wurde er Ende November verabschiedet und zum Ehrendirigenten ernannt.
 
Nach einem qualifizierten Auswahlverfahren hatten sich mehrere Bewerber der Stadtkapelle mit einem Probedirigat vorgestellt. Nach den dort gewonnenen Eindrücken haben die Aktiven mit sehr eindeutiger Mehrheit die Empfehlung ausgesprochen, so die Stadtverwaltung in einer Pressemitteilung. Norbert Hann beginnt seine Tätigkeit als neuer musikalischer Leiter der Stadtkapelle zum Jahresbeginn 2020.
 

Die Töne saßen auch ohne „Aufwärmer“

Stadtkapelle Achern verbreitet auf dem Weihnachtsmarkt festliche Stimmung

Badische Neueste Nachrichten | Acher- und Bühler Bote | ACHERN | 14.12.2019

Weihnachtsmarkt 2019

Die Acherner Stadtkapelle bei ihrem Auftritt im „Weihnachtsdorf“ – das Orchester sieht einem neuen Dirigenten entgegen, es gab bereits Probedirigate. Foto: sp 

Achern (sp). Die Träume von „weißer Weihnacht“ erklangen, Rentier Rudolf mit der roten Nase „flog“ herbei, und die „Jingle Bells“ am Pferdegeschirr schellten, als die Stadtkapelle Achern ihr Gastspiel im Weihnachtsdorf gab.

Klirrende Kälte wie im Vorjahr hatten die Musiker zwar nicht mitgebracht, doch Marktmeisterin Monika Ross von „Achern aktiv“ stellte vorsorglich einen kulinarischen „Aufwärmer“ bereit, denn alle Töne sollten wie eine Eins sitzen. Daran ließen die erfahrenen Musiker unter der Leitung von Tobias Klemm auch keinen Zweifel aufkommen und begeisterten mit weihnachtlicher Musik in traditionellen und modernen Klangfarben, so dass die zahlreichen Zuhörer direkt bei der Bühne und auf dem Marktgelände ihre Freude hatten und bestens auf die schönste Zeit des Jahres eingestimmt wurde. Ob der Kultsong „Last Christmas“ erklang, im Stile von Dean Martin dem Schnee mit „Let It Snow! Let It Snow! Let It Snow!“ völlig relaxt begegnet wurde oder im verträumten Swing-Sound von „I’m Dreaming Of A White Christmas“ geträumt wurde, die Stadtkapelle zauberte von „I Wish You A Merry Christmas“ bis „Feliz Navidad“ eine tolle Weihnachtsstimmung auf das Marktgelände.

Auch die Musiker waren bester Laune, der Topf mit dem „Aufwärmer“ war komplett geleert, und alle freuen sich auf den neuen Dirigenten: Das Probedirigat mehrerer Kandidaten fand statt, eine Empfehlung wurde ausgesprochen, und nun muss noch die Stadt entscheiden.

Zeit des Abschieds

Badische Neueste Nachrichten | Acher- und Bühler Bote | ACHERN | 03.12.2019  

Dirigent geht und Vorsitzender kündigt Wechsel an

Galakonzert der Stadtkapelle - Seefahrer und Weltenbummler kamen beim Galakonzert der Stadtkapelle in der Mensa des Gymnasiums Achern restlos auf ihre Kosten.

Die Stadtkapelle hatte ihr Jahreskonzert in der Zeit des Abschieds von Dirigent Rüdiger Müller und mit Blick auf einen im neuen Jahr anstehenden Wechsel des Vorsitzenden unter die Frage von Unterwegssein gestellt und damit höchst zutreffend getitelt. Vorsitzender Jürgen Schmid hieß das Publikum mit einer kleinen Ehrung von zwei engagierten Jugendlichen willkommen. „Jana Quast und Anna Quast durften jüngst in Baden-Baden einen Bambi entgegennehmen. Zusammen mit vielen hundert Jugendlichen haben sie sich an der 72-Stunden-Aktion der katholischen Kirche beteiligt“, freute sich der Vorsitzende und überreichte Blumen.

Fortan konnte Moderator Frank Stemmle ein höchst vitales und frisches Programm der Kapelle ankündigen. „Lassen Sie sich mitnehmen, werden Sie Weltenbummler und erleben Abenteuer, die es einst nur in der Welt der griechischen Götter, in Spanien oder bei den Iren gab“, motivierte der rundfunkbekannte Ansager, ehe die Kapelle von Stück zu Stück zeigte, wie viele Herausforderungen sie dank solider Ausbildung und gutem Zusammenhalt im Verein auf sich nehmen, gestalten und bestehen kann.

Mit den „English Folk Songs“ präsentierte das Orchester zwei sehr rasante Märsche voller Witz und Humor, die von einem ruhigen und bunten Intermezzo unterbrochen sind. Knisternde Spannung ließen die Musiker mit der sagenumwobenen Viper in Thomas Doss „La Voivre“ erleben, ehe sie mit „Cassiopeia“ von Carlos Marques mitten in die griechische Mythologie führten. Mit „The Legend Of Maracaibo“ malten die Musiker unter souveräner und nie hektischer Leitung von Rüdiger Müller Bilder der lange zurückliegenden Seeschlacht bei Vigo und der Suche nach einem legendären Silberboot.

Galakonzert 2019 nach Konzert1

ABSCHIED: Vorsitzender Jürgen Schmid und der scheidende Dirigent Rüdiger Müller (rechts).
 
Leidenschaftliches Temperament legte die Stadtkapelle auch nach der Pause an den Tag. Ob Haydn Woods „The Seafarer“ oder Terry Kennys „Suite On Russian Dances“, die sinfonischen Werke wurden ein- wie ausdrucksvoll entfaltet. Besonders fesselten die alten russischen Tänze, in denen das Orchester wohl bis an die Grenze der möglichen Geschwindigkeit ging und kaum Verschnaufpausen hatte. Ein wundervolles Epos bot man auch mit Johan de Meijs „Celtic Classics“.


„Rüdiger Müller brachte zu Beginn seines Acherner Engagements Johan de Meijs ,Songs Of Catskills‘ zur Aufführung. Heute dürfen wir die direkte Fortsetzung des Albums genießen“, erläuterte Frank Stemmle. Am Ende waren die Bravo- und Zugabe-Rufe laut und anhaltend. Rüdiger Müller kündigte als letztes Abschiedsgeschenk den „Marche de Libertad“ an, den Gerold Ronacher mit sehr feurigem Ausdruck geschrieben hat und den die Stadtkapelle mit höchstem Schwung und Charakter bot. 

"Lieber Rüdiger, ich habe vergeblich versucht, dich umzustimmen. Deine Gründe sind zu verstehen und ich darf dir für alles wertvolle Engagement hier Danke sagen“, fasste Jürgen Schmid am Ende zusammen. Von Orchestermitgliedern und aus dem Publikum in der nahezu vollbesetzten Mensa gab es lang anhaltenden Beifall.

„Wir sind eine stabile Gruppe. Es wird auch mit neuem Leiter gut weiter gehen“, zeigte sich ein Musiker hoch motiviert für eine weiterhin gute Zukunft der Acherner Vorzeigekapelle. Jürgen Schmid verkündete indes, dass bei der nächsten Jahresversammlung ein Nachfolger für die Position des Vorsitzenden gewählt werden muss. „In meinem Alter ist der Ruhestand dann auch verdient.“ Michael Karle

Galakonzert 2019 nach Konzert2
 
VIEL BEIFALL gab es für das Galakonzert der Stadtkapelle. Dieses stand ganz im Zeichen des Abschieds von Dirigent Rüdiger Müller. Fotos: mk

Seniorenkapelle mit Big-Band-Sound

 

"Uhus" mit Jubiläumskonzert im "Tivoli"

Bild UHU Tivoli 20191014

„ICH WILL KEINE SCHOKOLADE“: Hannelore Bär und die „Uhus“ bei ihrem Jubiläumsauftritt. Links der musikalische Leiter Rudolf Heidler. Foto: mbr

„Big-Band-Sound à la Rudolf Heidler“, so Bernd Roloff, erlebten die begeisterten Zuhörer im Tivoli-Saal am Samstagabend beim Jubiläumskonzert der „Uhus“. Der Spaß und die Freude an der Musik des 26-köpfigen Seniorenorchesters der Stadtkapelle unter Heidlers Leitung übertrugen sich schon gleich mit dem ersten Marsch auf das Publikum. Wenn Platz zum Tanzen gewesen wäre, hätte sicher auch mancher das Tanzbein geschwungen, so gingen die Melodien ins Blut.

Seit 15 Jahren begeistern nun schon die Uhus viele Musikhörer aus nah und fern mit ihren Auftritten bei verschiedenen Festen und Gelegenheiten. Das Durchschnittsalter des Orchesters liegt bei 66 Jahren, dabei ist Schlagzeuger Adalbert Oser aus Eisental mit 89 Jahren der Älteste und servierte dem entzückten Publikum sogar ein Schlagzeugsolo bei dem Medley „Mixed Pickles“, das mit Boogie Woogie, Tango, Foxtrott und Rock ’n’ Roll einen gelungen Mix beinhaltete.

Doch von vorne. Rudolf Heidler, Franz Schindler und Martin Ebert führten abwechselnd durch den Abend und plauderten so manches über die Kapelle und ihre Mitglieder aus. Dazu zeigten Bilder, die Tobias Klemm arrangiert hatte, einige Szenen aus Proben und Auftritten der Musiker.

Dass dieses Ensemble nicht nur instrumental etwas drauf hat, zeigten Gesangseinlagen. Bei Neil Diamonds „Sweet Caroline“ glänzte der ganze Saxofonsatz mit Susanne Friesen, Simone Ernst, Karl Rapp, Wolfgang Fahrner und Andrea Reichenbach. Ein besonderes Erlebnis war das Duett von Saxofonist Wolfgang Fahrner und Klarinettist Rudolf Heidler beim „Pas de deux“. Wolfgang Fahrner brillierte auch als Solist bei „Slow Motion“ von Pete Tex. Ein musikalischer Leckerbissen servierte Heidler mit dem „Wild Cat Blues“ und seiner Klarinette. Die Trompeter Anton Bauer und Thomas Neuberth begeisterten das Publikum zusammen mit Rudolf Heidler bei „Creole Love Call“ aus der Feder von Duke Ellington.

Dass Hannelore Bär ihren Mann und Schokolade über alles liebt, nahm man ihr ab bei ihrer Interpretation von Trude Herrs Ohrwurm „Ich will keine Schokolade“. Mit dem „Königsjodler“ eroberte Werner Dober die Herzen der Zuhörer.

Den Schlussakkord setzte ein Berlin-Medley. Die Zuhörer erklatschten sich als Zugabe das Gedicht „Der Abschied“, das Rudolf Heidler vortrug, sowie das Lied „Ganz in Weiß“ von Roy Black.
Zuvor hatte Jürgen Schmidt, Vorsitzender der Stadtkapelle, den Uhus zu ihrem Jubiläum gratuliert und Bernd Roloff einen Wanderpokal in Form eines Uhus an Karl Rapp übergeben, da er ein Mann der ersten Stunde sei und die Mannschaft immer mit Getränken versorge. Michaela Bross

 

Nächste Termine

 

Night Of Lights 2020

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