Freitag, 26 Februar 2021
Galakonzert der Stadtkapelle Achern
Auftritt der SKA-UHUs im Pavillon des Zuckerbergschlosses Kappelrodeck
Kinderkonzert "Karneval der Tiere" in der Illenau
Unsere Teilnehmerinnen beim Bundeswettbewerb "Jugend Musiziert"
... und gefeiert wird auch ab und zu!
Die SKA-UHUs feiern Ihren 15. Geburtstag
Auftritt beim Weihnachtsmarkt
Galakonzert der Stadtkapelle Achern
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Stadtkapelle Achern 1808 e.V.

Idee entpuppte sich als Glücksfall

Badische Neueste Nachrichten | Acher- und Bühler Bote | ACHERN | 06.09.2019 

Senioren-Gruppe „Uhus“ der Stadtkapelle Achern besteht seit 15 Jahren

 Uhus 15Jahre Glücksfall

EINMAL MUSIKER, IMMER MUSIKER: Die Mitglieder der „Uhus“ wollten sich zunächst auf ältere Lieder konzentrieren, mittlerweile ist das Repertoire sehr weit gefächert. Seit 15 Jahren musiziert man gemeinsam. Foto: red


Achern. „Wir sind die Uhus“! Es schwingt ein gewisser Stolz mit über eine ganz eigene Musiker-Gruppierung innerhalb des Stadtkapelle Achern 1808. Dabei sind die „Unter Hundert“ noch relativ jung. Seit 15 Jahren gibt es jetzt die Seniorengruppe in der Stadtkapelle, und die ist nicht zuletzt der Aufmerksamkeit von Bernd Roloff zu verdanken: „Ich habe gesehen, dass immer mehr der Älteren die Proben früher verlassen haben oder auch gar nicht mehr gekommen sind. Dem wollte ich nachgehen“.

Also machte er sich auf, um die teils jahrzehntelang aktiven Musiker daheim zu besuchen. Das Resultat war, dass die Kluft zwischen den jungen Musikern, ihrer Technik und ihrer durch die Musikschule Achern hervorragend vorbereiteten Weg einfach zu groß geworden war. „Wir kamen da nicht mehr mit“.

Doch einmal Musiker, immer Musiker. Es war nicht weit bis zur Idee: „Wir gründen eine Seniorenkapelle“. Das geschah, jenseits von Leistungsdruck und moderner Liedgutaufbereitung: „Wir haben uns wieder auf die älteren Lieder konzentriert, wobei das Repertoire mittlerweile so breit gefächert ist, dass wir überall mithalten können“, so Dirigent Rudolf Heidler. Mit Hingabe schrieb er Stücke um, passte sie den Musikern an und fand selbst Platz für das Banjo des früheren Oberbürgermeisters Reinhart Köstlin.

Heute sind die Musikerinnen und Musiker des Seniorenorchesters bei bis zu 18 Auftritten im Jahr eingeladen. Jürgen Schmid, Vorsitzender der Stadtkapelle Achern, ist stolz auf das Seniorenorchester: „Ja, stolz ist der richtige Ausdruck. Die Uhus machen hochwertige und salonfähige Musik. Sie repräsentieren die Stadtkapelle weit nach außen hin und feiern große Erfolge, haben Auftritte in Baden-Baden, Kehl, Schorndorf.“ Das Programm ist durchaus anspruchsvoll: „Vor zwei Jahren haben die Seniorinnen und Senioren an einem Tag auf dem Von-Drais-Fest, dem Schollenhof und später noch in der Illenau gespielt“, erinnert sich Schmid anerkennend und ergänzt. „Für uns sind die Uhus ein Glücksfall!“

Freude am Spiel ist wohl der große Antrieb, wenn man sich in die schwarzen Westen über dem weißen Hemd oder der weißen Bluse schwingt und zum Instrument greift. Zuletzt konnte man die Uhus, deren Konzerte durch Gesangseinlagen bereichert werden, zum Beispiel bei einem Konzert in der Geroldsauer Mühle genießen.

Die „Uhus“ haben heute bis zu 18 Auftritte im Jahr.

 

Pfarrfest 2019

Sommerfest im Zeichen der Ökumene

Katholische und evangelische Christen feierten gemeinsam -  Auftritt der Stadtkapelle

Pfarrfest2019Achern (mk). In der lebendigen Tradition des guten Miteinanders feierten Acherns Kirchengemeinden das ökumenische Sommerfest im evangelischen Pfarrgarten. Eva Grafs Igelkinder machten mit ihren Eltern viel Freude am Tanzen.

Rüdiger Müller und die Stadtkapelle ließen spanisch feurige Rhythmen lebendig werden, jubelten „Vive La France“ und geizten auch nicht mit den „Best Of Beatles“. Für alle, die eher traditionell unterwegs sind, gab die Kapelle neben dem immer gern gehörten Swing-Polka „Klarinettenmuckel“ natürlich auch den Marsch „Hochbadnerland“ zum Besten. Vorsitzender Jürgen Schmid hatte angesichts der Temperaturen alle Hände voll zu tun, seine Musikerinnen und Musiker jederzeit mit frischem Wasser aus dem Schwarzwald zu versorgen.

Die Predigt von Pfarrer und Vakanzvertreter Matthias Uhlig hatte im Gottesdienst viel Interesse gefunden. „Ein ganz neuer Zugang zu den Geboten der Bibel“, war von Kirchenbesuchern zu hören. Mit Luther und seiner Auffassung über die biblischen Worte war Matthias Uhlig zur großen Überschrift der „Freiheit“ gekommen, die in den Geboten liegen. In der Gottesdienstfeier hatte der von Christoph Klövekorn geleitete Kirchenchor für flotte Musikalität gesorgt.

Spätestens zum Mittagessen waren auch zahlreiche Angehörige der katholischen Kirchengemeinde in den evangelischen Garten geströmt. Die kulinarischen Angebote mundeten konfessionsübergreifend ohne jegliche Einschränkung. Martina Droll und die evangelische Jugend hatten immer wieder interessierte Gäste beim Spielen oder beim Mandala malen. „Besonders schön ist für uns, wenn neben den Kindern auch junge Eltern oder Großeltern zum Spielen kommen.“ Mitmachen war auch beim Posaunenchor gefragt. Jörg-Peter Hasenburg legte nach dem Mittagessen das Ständchenheft auf und fand mit seinen engagierten Musikerinnen und Musikern bei Volkstümlichem wie bei neuem geistlichen Liedgut begeistert Mitsingende.

Ob davor, während oder nach dem offenen Singen – Kaffee und Kuchen fanden wie ein frisch gezapftes Bier oder eine leckere Sommerschorle besten Zuspruch. Diakon Pouria Schunder und Joachim Giesler, Pfarrer der katholischen Kirchengemeinde, konnten mit einer Andacht und der Musikgruppe „Beckground“ einen musikalischen und geistlichen Schlusspunkt und Ausrufezeichen unter ein gelungenes, durchweg kommunikatives und gemeindeverbindendes Fest setzen.

Galakonzert 2018 der Stadtkapelle Achern

Pure Lebensfreude zum Jahresausklang

Stadtkapelle Achern eröffnete Adventszeit - Maren Henkel setzte besondere Note

Galakonzert 2018

Ausdrucksstarke Klangbilder: Die Stadtkapelle Achern präsentierte unter der Leitung von Dirigent Rüdiger Müller (rechts) vielfältige Werke in der Mensa des Gymnasiums. Foto: mk

Mit strahlend jungen Fanfaren und mystisch anmutenden Klängen führte die Stadtkapelle Achern im traditionellen Galakonzert in die Adventszeit. Mit der Mensa des Gymnasiums Achern haben die Veranstalter den wohl derzeit geeignetsten Klangraum für Konzerte dieser Art gefunden.Froh war der Vorsitzende Jürgen Schmid über beispielhaftes und erfolgreiches Engagement, dessen Resultate die Besucher vom ersten Ton weg im fein gestalteten Ambiente genossen. Die abschließende Zugabe mit dem Konzertmarsch „Die Sonne geht auf“ könnte zum Jahresausklang auch für das Acherner Paradeensemble stehen, das mit Zugabe und dem Konzertabend insgesamt differenzierte Musikalität und „Lebensfreude pur“ vermittelte. Rüdiger Müller bewies als Dirigent und musikalischer Leiter viel Können und eine allzeit gute, wie sensible Hand für sein Orchester.

Frank Stemmle, als angenehm versierter Konzertmoderator bereits im zweiten Jahr bei der Stadtkapellengala, führte mit Ludwig van Beethovens von Thorsten Reinau arrangierter Ballettmusik „Die Geschöpfe des Prometheus“ in die griechische Mythologie. Der Ouvertüre des Beethovenschen opus 43 gaben die Stadtmusiker lebhafte Freude und farbenreiche Tiefe, ehe sie mit Carl Friedemanns „Slavonic Rhapsody“ im Arrangement von Mayhew Lake mit begeisternder Spritzigkeit und faszinierend schnellen Rhythmen in durchweg beseelte russische Klangwelten führten. Sonderapplaus gab es hier für Maren Henkel. Die Gewinnerin des Acherner Musikpreises 2018 hatte mit ihrem feinen Klarinettenspiel hervorragenden Anteil am Gesamtergebnis.

Ausdrucksstarke Bilder bot das Galaorchester auch mit Robert Smiths „Songs Of Sailor And Sea“. Von sanften Winden, Vogelzwitschern und morgendlichen Glockenrufen zur Arbeit an Deck bis zu heftigerem Wellengetöse, rasselnden Ankerketten und den liebestollen Gesängen der Buckelwale gab die Kapelle faszinierende Klänge zu Gehör. Die Rhythmusgruppe zeigte letzten Einsatz, Charlotte Ross legte mit der Oboe meditative Stimmung in die Klänge. Nahezu plastisch greifbar waren auch die Bilder großer Segelschiffe auf dem Weg durch die Weltmeere.

Im doppelten Sinn elektrisierend fand die Stadtkapelle mit Daniel Bukvichs „Electricity“ den Weg „unter die Haut“ der Zuhörer. Am durchweg reizvollen Gesamtbild dieses erst 20 Jahre jungen Werks hatte die Technik-AG des Gymnasiums ihren guten Anteil. Sprühendes war akustisch zu genießen und dank punktgenauem Einsatz der Bühnentechnik auch zu sehen.

Weitere Erlebnisfelder sprach die Stadtkapelle mit Sathoshi Yagisawas „Hymn To The Infinite Sky“ an. Vögel zwitscherten, sphärische Klänge lockten in die Unendlichkeit des Raums. Mit dem ebenfalls zeitgenössischen, farbenfrohen Konzertwerk führte die Kapelle mit viel Einfühlung in die Freude am unendlichen Himmel und der Sehnsucht des Friedens, die im Eigenen ihren Platz finden können.
Viel Beifall folgte auch dem Genuss am Orient, der mit James Hosays „Persis“ in die Mensa kam. Der Schönheit einer bildhübschen Frau gab die Kapelle faszinierend anmutenden Ausdruck, ebenso der inneren Dramatik einer mitreißend gebotenen Jagd. Den Sprung in eine andere Kultur leistete das durchweg geforderte und mit Bravour agierende Ensemble mit Rob Wiffins „Tip Toe Tune“. Die lateinamerikanischen Rhythmen ließen nochmal mitwippen: Sie dürften dazu beigetragen haben, wie von Jürgen Schmid in den Dankesworten an die Akteure und das Publikum erhofft, dass die Konzertbesucher mit viel Stadtkapellengefühl in den Advent gehen. Michael Karle

Stadtkapelle wieder in ruhigerem Fahrwasser

Badische Neueste Nachrichten | Acher- und Bühler Bote | ACHERN | 24.03.2018  

"Gut für den Verein und für die Stadt"

Dirigent mahnt besseren Besuch der Proben an

Generalversammlung Bild 2018

Lob und Anerkennung gab es für vieljährige Treue zur Stadtkapelle: Von links Jürgen Schmid, Hannelore Bär, Andreas Volz, Dorothee Senger, Michael Fünfgeld und Rüdiger Hofmann. Foto: mk


Achern (mk). Nach vorne ist der Blick bei der Stadtkapelle Achern nach allen Schwierigkeiten und dem Dirigentenwechsel des vergangenen Jahres gerichtet. Rüdiger Müller, nach der Trennung des Vereins und der Stadt vom Vorgänger als Stadtkapellmeister nach Achern gekommen, erhielt nicht nur für zwei sehr gelungene Galakonzerte im November 2017 im Illenau-Festsaal viel Anerkennung. „Wir sind wieder gut aufgestellt. Auch der Musikerabend im Januar hat Früchte getragen. Junge Musiker und Musikerinnen identifizieren sich mit der Kapelle“, freute sich der Vorsitzende Jürgen Schmid bei der Hauptversammlung, der wie alle Vorstandskollegen einstimmig wiedergewählt wurde.

In Vertretung des Oberbürgermeisters formulierte Gemeinderat Karl Früh neben gut aufgenommenen launigen Worten, etwa für die erfolgreiche Integration Oberacherner Musiker, auch ernsthafte Anerkennung. „Ihr seid mit der Situation hervorragend umgegangen und habt eine Lösung gefunden, die für den Verein und für die Stadt gut ist“, so Früh.

Rüdiger Müller hatte trotz der „Rundum-Anerkennung“ für seinen Start gleichwohl noch Wünsche. „Der Probenbesuch sollte noch besser werden und wir müssen weiterhin einen starken Schwerpunkt auf die Förderung der Jugend setzen.“ Sehr froh sei man über die gute Kooperation mit der Oberacherner Kapelle, auf die wertvolle Arbeit der Musikschule und auf die Kooperation mit der Gemeinschaftsschule.

Das Lob für die von Rudolf Heidler geleiteten „Uhus“ war ebenso stark. „Was diese Abteilung dem Verein bringt, ist unglaublich“, sagte Jürgen Schmid und meinte Auftritte, die einiges abverlangen. „Manchmal finden an einem Tag gleich mehrere statt.“ Dank und Anerkennung hatte der Vorsitzende auch für die Bewältigung der „Zwischenzeit 2017“. „Als Interimsdirigent hat Tobias Klemm Phantastisches für die Kapelle geleistet.“ Schatzmeister Katy Dreyer hatte nicht ganz so gute Zahlen zu vermelden. „Wir müssen uns darum kümmern, dass mehr Geld eingeht.“

Bei den Ehrungen wurden Hannelore Bär (zehn Jahre Trommlerin bei den Uhus) und Michael Fünfgeld (20 Jahre Trompeter) ausgezeichnet. Andreas Volz durfte sich ebenso wie Dorothee Senger über Ehrennadel und Urkunde des Bunds deutscher Blasmusik für 25 Jahre aktives Musizieren freuen. Dorothee Senger erhielt zudem einen Blumenstrauß für ihre Arbeit als Jugendleiterin.

Einstimmige Voten gab es für den Vorsitzenden Jürgen Schmid Schatzmeisterin Katy Dreyer, die neuen Jugendleiter Melanie Fuchs und Julian Schuchter, sowie Achim Schneider und Susanne Friesen als Beisitzer. Martina Meyer und Renate Springmann wurden als Kassenprüfer im Amt bestätigt.

Wie Dorothee Senger und Melanie Fuchs berichteten, waren mit Magalie Lampert (Klarinette), Nils Lampert (Posaune), Thilo Ehmann (Schlagzeug), Celine Schwenk (Klarinette), Sebastian Reinert (Trompete) und Maren Henkel (Klarinette) sechs junge Musiker der Stadtkapelle erfolgreich beim Landeswettbewerb „Jugend Musiziert“.

 

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