Freitag, 26 Februar 2021
Galakonzert der Stadtkapelle Achern
Auftritt der SKA-UHUs im Pavillon des Zuckerbergschlosses Kappelrodeck
Kinderkonzert "Karneval der Tiere" in der Illenau
Unsere Teilnehmerinnen beim Bundeswettbewerb "Jugend Musiziert"
... und gefeiert wird auch ab und zu!
Die SKA-UHUs feiern Ihren 15. Geburtstag
Auftritt beim Weihnachtsmarkt
Galakonzert der Stadtkapelle Achern
A+ R A-

Stadtkapelle Achern 1808 e.V.

Erste Probe nach der Corona-Zwangspause

Nach knapp viermonatiger Corona-bedingter Zwangspause konnten wir uns am vergangenen Donnerstag erstmals wieder zu einer Probe treffen - aufgrund der nach wie vor geltenden Auflagen nicht wie gewohnt in unserem Probelokal in der Illenau, sondern unter freiem (Sommer-)Himmel auf dem Gelände der DLRG Achern. Nach Rücksprache mit den Verantwortlichen der Stadt Achern haben wir das Angebot unseres Trompeters Fabian Ebner (gleichzeitig Vorsitzender der DLRG-Ortsgruppe) sehr gerne angenommen und im Hof des DLRG-Geländes den Probenbetrieb wieder aufgenommen.

2020 07 02 Erste Probe nach WochenBei sommerlichen Temperaturen und umrahmt durch einen Sonnenuntergang vom Feinsten war förmlich zu spüren wie groß die Freude über das Ende der probenfreien Zeit und die Lust auf gemeinsames Musizieren war. Nach einleitenden Worten (u.a. zu den geltenden Hygieneregeln) durch die 2. Vorsitzende Andrea Reichenbach und eine Begrüßung durch unseren Dirigenten Norbert Hann haben wir dann auch mit dem Proben losgelegt, wobei der Spaß an der Musik im Vordergrund stand. 

Mit Stücken aus dem Repertoire-Programm wie z.B. "Toto Greatest Hits", "80-iger Kult Tour", "Udo Jürgens" oder auch den in der Zeit der strengeren Kontaktbeschränkungen virtuell "geprobten" Stücken "Hoch Badnerland" und "Aint She Sweet" waren die zwei Probenstunden ruck-zuck vorbei.

Nach der gelungenen Premiere wollen wir vor der Sommerpause weitere Proben im gleichen Format durchführen, aber natürlich - sobald es die Lage zulässt - auch wieder in die Illenau zurückkehren. Nach den Sommerferien soll dann die Vorbereitung zum Galakonzert am 28.11.2020 um 19 Uhr beginnen. 

 

"ZuHausMusik"-Challenge

Nachdem Corona-bedingt seit mehreren Wochen keine Musikprobe mehr stattfinden konnte, haben wir den Versuch gestartet trotzdem miteinander zu musizieren - aus vielen "ZuHausMusik"-Einzelvideos sind die beiden folgenden Videos entstanden. Beide gibt es natürlich auch auf dem YouTube-Kanal der Stadtkapelle. Viel Spaß!

01 - Hoch Badnerland (Corona Edition)

Youtube 01 Hoch Badnerland

Ein herzliches Dankeschön auch an Benedkt Spether, dessen Fotografien aus Achern während des Lockdowns wir im Video verwenden dürfen.

 

02 - Ain't She Sweet

Youtube 02 Aint She Sweet

Und so berichtet die Presse über unsere Aktion:

 

Neues Vorstandsteam steht bereit

Stadtkapelle stellt Weichen für die Zukunft

Pressemitteilung vom 29.03.2020

Nach dem Rückzug ihres bisherigen Vorsitzenden Jürgen Schmid hat sich ein neues Vorstandsteam bei der Stadtkapelle formiert. Am vergangenen Donnerstag sollte die jährliche Mitgliederversammlung mit Neuwahlen zum Vorstand stattfinden. Jürgen Schmid hatte bereits Ende 2019 angekündigt, nach zehn Jahren im Amt des 1. Vorsitzenden nicht mehr zu kandidieren und hat nun nach der Corona-bedingten Absage der Mitgliederversammlung seinen Rücktritt erklärt. Nach dem Rückzug ihres bisherigen Vorsitzenden Jürgen Schmid hat sich ein neues Vorstandsteam bei der Stadtkapelle formiert.

„Wir bedanken uns bei Jürgen Schmid für seinen Einsatz und möchten nun in einem neu formierten Vorstandsteam die Arbeit für die Stadtkapelle fortsetzen“, so die 2. Vorsitzende Andrea Reichenbach. Für alle zu wählenden Vorstands-Positionen seien im Vorfeld der Hauptversammlung Kandidaten gefunden worden, so dass wieder ein vollständiges und auch vergrößertes Vorstandsteam die Arbeit aufnehmen und die Weichen für die Zukunft der Stadtkapelle stellen kann. Zum zukünftigen Vorstand sollen gehören: Florian Schuchter, Andrea Reichenbach, Achim Schneider, Katy Dreyer, Peter März, Jörg-Peter Hasenburg, Susanne Friesen, Harald Stinus, Simone Baumann, Maria Klemm, Tobias Klemm sowie zuständig für die Jugendarbeit Melanie Fuchs und Julian Schuchter.

„Wir freuen uns auf die gemeinsame Arbeit als Vorstandsteam und darauf, nach dem gelungenen Start unseres neuen Dirigenten Norbert Hann nun nicht nur musikalisch sondern auch als neue Vereinsspitze die Zukunft der Stadtkapelle gestalten zu können“ so Andrea Reichenbach weiter. Bis zum Nachholtermin der Hauptversammlung werden die vakanten Positionen satzungsgemäß kommissarisch besetzt.

Hier finden Sie sie Kontaktdaten der Mitglieder des Vorstandsteams.

 

Von der Bundeswehr zur Stadtkapelle Achern

Norbert Hann bringt als neuer Dirigent Ideen mit

Achern. Norbert Hann wurde kürzlich zum Leiter der Acherner Stadtkapelle ernannt. Am vergangenen Freitag besuchte er das Probelokal im Maison de France, um sich ein Bild über das vorhandene Notenmaterial zu machen. Der erfahrene Orchesterdirigent und Musiker aus Leidenschaft wurde vor 50 Jahren in Temeschburg geboren. Hier wurde Hann die Liebe zur Musik bereits in die Wiege gelegt. „Meine Mutter spielte Akkordeon. Mit 15 zählte sie zum Ensemble einer Tanzkapelle, die sie später rund 30 Jahre leitete. An zwei Tagen in der Woche wurde bei uns zu Hause geprobt“, erinnert sich Hann. Bereits als Schüler trat er in Mutters Fußstapfen. Hann lernte Posaune und freute sich, erstmals als Zwölfjähriger bei den Auftritten der Tanzkapelle aktiv dabei zu sein. 1983 kam die Familie als Spätaussiedler nach Deutschland.
 
Taktgeber: Die ganz in schwarz gehaltene Konzertbekleidung muss für Alfred Hann erst noch erworben werden. Für das Foto schlüpfte der neue Dirigent der Acherner Stadtkapelle in eine der vor Jahren ausgemusterten Paradejacken des Vereins. Foto: edan
Taktgeber: Die ganz in schwarz gehaltene Konzertbekleidung muss für Alfred Hann erst noch erworben werden. Für das Foto schlüpfte der neue Dirigent der Acherner Stadtkapelle in eine der vor Jahren ausgemusterten Paradejacken des Vereins. Foto: edan
 
 
Schon bald hatte Hann nebenher das Dirigat bei einem kleinen Mittelstufenmusikverein übernommen. „Damals hatte ich vom Dirigieren noch nicht wirklich Ahnung und das meiste vom Abschauen bei meinen Chefs und Kollegen gelernt“, erklärt Hann. Um sich in dieser Kunst auszubilden, absolvierte er unter anderem einen zweijährigen, privaten Masterkurs bei Peter Vierneisel, dem Gründer und Leiter der Deutschen Dirigenten-Akademie. Weiterbildung ist bei Hann noch heute Trumpf. Die Redensart „man lernt nie aus“, gehört zu seinem Credo.
 
2003 übernahm Hann das Amt als Ausbilder in den Fächern Trompete, Horn, Tenorhorn, Posaune und Tuba beim Musikverein Steinheim. 2005 wurde er zum Chefdirigenten ernannt und quittierte 2007 seinen Dienst bei der Bundeswehr. Unter Hanns erfolgreicher Führung wurde aus dem Musikverein ein „Großes Blasorchester, das beste Beurteilungen bei Wertungsspielen auf Landes- und Bundesebene nach Hause brachte“, hob der Steinheimer Vereinsvorsitzende hervor, der ihn bei seiner Verabschiedung zum Ehrendirigenten ernannte.
 
Um von seiner freiberuflichen Tätigkeit leben zu können, hatte der Dirigent zuletzt drei weitere Vereine betreut. Die fehlende Freizeit machte ihm zu schaffen: „Es gab kaum Ruhephasen, selten einen freien Abend und kein freies Wochenende.“ Nach der Kündigung machte Hann Nägel mit Köpfen, und zog im Mai nach Renchen-Ulm. Hier leben seine beiden Brüder, die ebenfalls Musik studierten. Bruder Alfred ist Dirigent des Musikvereins Ulm. Als Norbert Hann auf die Dirigentenstelle in Achern aufmerksam gemacht wurde, bewarb er sich. Das Dirigat empfindet er als eine „echte Herausforderung“. In Steinheim konnte er mit bis zu 55 Stammmusikern rechnen, von denen 40 bis 45 wöchentlich zur Probe kamen.
 
In Achern sei die Besetzung um einiges schwächer, auch bei der Nachwuchsförderung gebe es Handlungsbedarf. Hann weiß, dass „es auch in Zukunft nicht einfacher wird“, das Orchester zu verstärken. Er werde auf jeden Fall in der gemeinsamen Arbeit mit den Aktiven versuchen, „den Spaß an der Musik zu vermitteln und zu erreichen, dass die Musiker mit Freude in die Proben kommen“. Ein Allheilmittel habe er aber auch nicht. Das künftige Programm stehe noch in den Sternen. „Ich versuche die Musiker da abzuholen, wo sie stehen. Wir müssen uns erst aneinander gewöhnen. Dann werden wir sehen, was machbar ist“, erklärt Norbert Hann. Beim Repertoire käme ihm sein Werdegang bei der Bundeswehr zu Gute. Vom profanen preußischen Marsch bis zur hohen sinfonischen Blasmusik habe er dort alles gespielt.
 
 

Nächste Termine

 

Night Of Lights 2020

night-of-light-01.jpg

Login Form

Angemeldet bleiben

       
Unsere Sponsoren
Vielen Dank für Ihre Mithilfe und Unterstützung